Schmetterlingstal

Das Schmetterlingstal „Petaloudes“ ist ein Biotop, der im Laufe der Zeit mithilfe des Quellwassers entstanden ist. Die Quelle der Region hat zum raschen Wachstum der Bäume beigetragen. Mittlerweile sind die Bäume so dicht, dass die Sonnenstrahlen selten den Boden erreichen.

Hier können Sie über 500 Jahre alte Zypressen, große wilde Ölbäume, Pinien und wilde Feigenbäume bewundern. Sie finden hier auch Obstbäume, die mit kräftig grünem Efeu bedeckt sind. Mandarinenbäume, Orangenbäume, Granatapfelbäume und Maulbeerbäume schmücken den besuchbaren Bereich des Biotops.

Die Schmetterlinge gehören alle derselben Familie an.

Sie sind schwarz mit gelb-weißen Streifen. Wenn sie allerdings fliegen, erscheinen zwei weitere rote Flügel, deren Farbe dominant wird.

Diese Schmetterlinge durchlaufen genau wie alle anderen Schmetterlinge während ihrer Entwicklung vier separate Phasen, die als Metamorphose bekannt sind.

Ei

Pronymphe, Larve oder Raupe

Nymphe oder Puppe

Adultes Insekt

Die Schmetterlinge befinden sich in der letzten Entwicklungsphase, wenn sie während der Sommermonate im Tal erscheinen.

Allerdings erscheinen nicht alle auf einmal. Die ersten kommen Ende Mai und die letzten im August. Im September verlassen die Weibchen das Tal und reisen nur nachts, um ihre Eier in Gegenden mit Strauchvegetation auf immergrünen Pflanzen mit harten Blättern zu legen. Jedes Weibchen legt ungefähr 100 Eier, die kleiner als ein Millimeter sind. Anschließend stirbt es. Die Larven schlüpfen Anfang Oktober, wenn im Mittelmeer die Regensaison beginnt. Somit steht ihnen genügend Nahrung zur Verfügung. Schließlich ernährt sich der Russische Bär nur in diesem Lebensstadium, das den ganzen Winter andauert. Anfang Mai verwandelt sich die Larve in eine Puppe und somit entsteht das adulte Insekt. Der Schmetterling nimmt keine Nahrung mehr zu sich. Er hat aber genügend Fett in seinem Körper gespeichert. Dieses Fett spendet dem Schmetterling Energie für den Sommer, und zwar sowohl für die Fortpflanzung als auch für das Überleben.

Aber der größte Feind, der die Hauptverantwortung für die Reduzierung der Anzahl der Schmetterlinge im Tal trägt, ist der Mensch.

Die Besucher sind sich nicht bewusst, dass sie durch Lärm oder indem sie die Schmetterlinge stören, ihnen Schlechtes antun. Wenn die Schmetterlinge fliegen, verbrauchen sie die Energie, die sie in ihrem Körper gespeichert haben. Das reduziert ihre Überlebenschancen und sie sterben, ohne ihren Lebenszyklus beenden zu können. Aus diesem Grund bitten wir Sie um Ihre Hilfe, dieses Biotop zu erhalten. Es wäre schade, wenn auch dieses Biotop verloren gehen würde.

Deshalb

<uSchütteln Sie keine Blätter oder Äste.
Berühren Sie die Schmetterlinge nicht.
Stören Sie die Schmetterlinge in keiner Weise.
Die Schmetterlinge brauche ihre Ruhe, um zu überleben.
 

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